EKH startet innovative Zuhause-Versorgung für Patienten

HealthNet: Das Land Kärnten und das Elisabethinen-Krankenhaus starten innovative Zuhause-Versorgung. Die digitale Entwicklung macht nun die Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden per „Bildschirm“ möglich.

 

 

„Historische“ VertragsunterzeichnungMit den Unterschriften von Gesundheitsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner und von Elisabethinen-Geschäftsführer Mag. Michael Steiner, MAS wurde am 21. Jänner 2019 ein neues Kapitel der Patientenversorgung in Kärnten gestartet. „Erstmals wird es möglich sein, Patienten, die bislang vor Ort im Krankenhaus versorgt wurden, quasi per Bildschirm in den eigenen vier Wänden zu Hause zu betreuen“, informiert Prettner.

 

Es handelt sich um Personen mit chronischen Wunden (z.B. Diabetes-Patienten, Patienten mit schlecht bzw. nicht mehr vollständig ausheilenden Wunden aufgrund chronischer Gefäßerkrankungen, „Raucherbeine“ etc.), die ab sofort mit Hilfe von mobilen Diensten der AVS, in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt zu Hause behandelt werden können.

 

„Möglich gemacht wird das durch die Einbindung von medizinischen IKT-Lösungen, sprich neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Diese werden vom EU-Projekt HealthNet initiiert. Österreichweit ist Kärnten die Pionierregion. Gestartet wird im Bezirk Völkermarkt. Unsere Partner, mit denen wir im regelmäßigen Erfahrungsaustausch stehen, sind die Region Veneto und die Local Health Authority in Triest“, so Prettner.

 

Vertragsunterzeichnung: Mag. Michael Steiner, MAS, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und LH Stv.in Dr.in Beate Prettner

Vertragsunterzeichnung: Mag. Michael Steiner, MAS, Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt und Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und LH Stv.in Dr.in Beate Prettner

 

Im Konkreten werden Bilder von den Wunden über sichere Internetkanäle direkt zum behandelnden Arzt ins Krankenhaus geschickt, damit dieser jederzeit „up to date“ ist. „Bis dato mussten die Betroffenen immer wieder und in sehr kurzen Abständen den beschwerlichen Weg ins Krankenhaus auf sich nehmen, um ihre Wunden kontrollieren zu lassen. Das Projekt macht es nun möglich, genau diese Krankenhausaufenthalte zu vermeiden“, erklärt Steiner. Es werde damit nicht nur der Patient profitieren. In der Folge sei auch mit Kosteneinsparungen zu rechnen.

 

 

Pionierarbeit

„Das Projekt HealthNet wird sich zu einem Vorzeigemodell der integrierten Gesundheitsversorgung entwickeln“, sind Prettner und Steiner überzeugt. Künftig werde diese Form der Patientenbetreuung eine zunehmend größere Rolle spielen: Es gehe insbesondere um die Phase nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, um die Kontinuität der Pflege, um Personen mit chronischen Krankheiten, aber auch um die Rehabilitationsphase nach operativen Eingriffen. Durch die Bereitstellung von IKT-Systemen und mittels neuer Organisationsmodelle zwischen intra- und extramuralen Experten werde betroffenen Patienten die Möglichkeit eines selbstständigen Lebens zu Hause geboten.

 

Gestartet wird das Projekt als Pilot mit EU-Förderung, und zwar vorerst befristet mit 31. Dezember 2019. „Es ist davon auszugehen, dass es nach dem Testlauf weitergeführt und ausgebaut wird­­.

 

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