Innere Medizin

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Kontakt

 

Seit 1987 wird in der Schilddrüsenambulanz der Abteilung für Innere Medizin die Abklärung und nicht operative Therapie sämtlicher Schilddrüsenerkrankungen durchgeführt.

 

Routineuntersuchungen

Bestimmung der Schilddrüsenfunktion

Schilddrüsen-Szintigraphie

Ultraschalluntersuchung

 

Falls erforderlich werden mittels Feinnadelpunktion Zellen aus Schilddrüsenknoten entnommen oder spezielle Blutuntersuchungen durchgeführt.

Durch die Verbesserung der Jodversorgung sind Knotenkröpfe seltener geworden.

Wird ein Knoten in der Schilddrüse bemerkt, muss dieser um so genauer untersucht werden, denn heute kann häufiger als früher ein bösartiger Tumor die Ursache dafür sein. Sowohl eine Über- als auch eine Unterfunktion der Schilddrüse wird häufig erst spät erkannt. Die Beschwerden können sich sehr langsam entwickeln und uncharakteristisch sein. Es ist daher wichtig auch bei nicht ganz typischen Beschwerden an eine Schilddrüsenfunktionsstörung zu denken.

Im Rahmen einer Schilddrüsenentzündung kann eine Funktionsstörung auftreten. Durch eine Untersuchung wird diese ausgeschlossen oder bewiesen und dann sofort richtig behandelt.

                            

Alle Untersuchungen dieser Ambulanz können ohne Selbstbehalt nach Überweisung eines niedergelassenen Arztes und ohne Chefarztgenehmigung durchgeführt werden.

 

Informationen über die Schilddrüse

Allgemeines

Die Schilddrüse ist ein kleines, schmetterlingsförmiges Organ, das unter dem Kehlkopf vor und seitlich der Luftröhre liegt. Sie wiegt beim Erwachsenen nur etwa 10 bis 25 Gramm. Die Schilddrüse produziert vor allem die Hormone Thyroxin und Trijodthyronin, speichert sie und gibt sie bei Bedarf an das Blut ab. Zur Schilddrüsenhormonproduktion ist das Spurenelement Jod unbedingt erforderlich. Die Funktionen des Stoffwechsels, von Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln und viele weitere Vorgänge im Körper werden durch die Schilddrüsenhormone gelenkt.

 

Vergrößerung
Eine vergrößerte Schilddrüse wird Kropf (Struma) genannt. Sind Knoten in der Schilddrüse vorhanden, besteht ein Knotenkropf. Abhängig von der Aktivitätsaufnahme im Szintigramm unterscheidet man heiße, warme und kalte Knoten. Heiße Knoten sind Gewebsveränderungen, die unkontrolliert Hormone bilden und ausschütten. So kann es zu einem Hormonüberschuss und in weiterer Folge zu einer Schilddrüsenüberfunktion mit den charakteristischen Beschwerden kommen.
Kalte Knoten sind Areale in der Schilddrüse, die kein Hormon produzieren. Die Ursache können Zysten, degenerative Veränderungen sowie gutartige und bösartige Tumore sein. Etwa ein bis fünf Prozent der kalten Knoten sind krebsartig verändert.

 

Überfunktion (Hyperthyreose)
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird ein zu viel an Schilddrüsenhormonen produziert und in die Blutbahn abgegeben. Dieser Hormonüberschuss bewirkt, dass der Körper auf Hochtouren läuft. Die häufigsten Ursachen dafür sind entweder große heiße Knoten oder eine Immunhyperthyreose vom Typ Morbus Basedow. Im Vollbild der Erkrankung sind die Betroffenen vermehrt unruhig, reizbar und nervös. Sie leiden an Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Gewichtsverlust, vermehrtem Schwitzen, Wärmeunverträglichkeit, Herzjagen und Herzbeschwerden. Weiters können eine Vergrößerung der Schilddrüse und ein Hervortreten der Augen der Anlass sein, den Arztes aufzusuchen.

 

Unterfunktion (Hypothyreose)
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Schilddrüse nicht mehr in der Lage ausreichend Hormone zu erzeugen. Dieser Hormonmangel führt zu einer Verlangsamung praktisch aller Körperfunktionen. Die Patienten frieren leicht, leiden unter ständiger Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, nachlassender Leistungsfähigkeit sowie Wassereinlagerungen (Gesicht, Hände, Beine) und nehmen häufig Gewicht zu.
Leichte Unterfunktionen treten häufig vor allem bei älteren Frauen auf.

 

Schilddrüsenkrebs
Nur ein sehr kleiner Teil der Schilddrüsenknoten enthält bösartige Zeilen. Bei Verdacht auf Schilddrüsenkrebs (Schilddrüsenkarzinom) muss eine Kropfoperation durchgeführt werden. Die endgültige Diagnose kann meistens während der Operation mittels Schnellschnittdiagnostik gestellt werden. Bestätigt sich der Verdacht einer Bösartigkeit, müssen die gesamte Schilddrüse und eventuell auch Lymphknoten im Bereich der Halsweichteile entfernt werden. Meistens ist in weiterer Folge eine hochdosierte Radiojodtherapie erforderlich. Die Prognose ist bei den meisten Formen von Schilddrüsenkarzinomen exzellent. Die Zehnjahres-Überlebensrate beträgt bei richtiger Behandlung bis über 95 Prozent.


 

Links


Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom
Die Selbsthilfegruppe Schilddrüsenkarzinom hat sich zur Aufgabe gemacht, die Betroffenen zu unterstützen um ihre Erkrankung besser zu bewältigen.
Bei regelmäßigen Patiententreffen referieren Ärzte über die Erkrankung, die Therapiemöglichkeiten und die Nachsorge.

 

Schilddrüsenforum
Das von den beiden Ärzten Dr. Wolfgang Buchinger und Dr. Georg Zettinig gegründete Schilddrüsenforum gibt nun auch österreichischen Patienten die Möglichkeit, sich über Schilddrüsenerkrankungen zu informieren und untereinander Erfahrungsberichte auszutauschen.

 

Arbeitsgruppe Schilddrüse und Endokrinologie der österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin
Im Rahmen der österreichischen Gesellschaft für Nuklearmedizin werden wissenschaftliche Fragestellungen über die Schilddrüse untersucht und Aktivitäten im Bereich der Patientenaufklärung und Patienteninformation gesetzt.

 

Schilddrüsenordination Dr.Buchinger

In der Wahlarztpraxis von OA.Dr. Buchinger werden Schilddrüsenerkrankungen abgeklärt und therapiert. Weiters werden Befundberatungen angeboten.

Standort Graz-Eggenberg: Bergstraße 27
8020 Graz
Telefon: 0043 316 5989-27125

 

 

 

 

 

 

 

 

Umwelterklärung

 

 

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Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

Standort Marschallgasse:

Marschallgasse 12, 8020 Graz
Telefon: 0043 316 7067 0
Fax: 0043 316 7067 707

 

Standort Eggenberg:

Bergstraße 27, 8020 Graz

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8020 Graz

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